Unterbringung in Hohenbrunn

Auch in Hohenbrunn sind derzeit Asylbewerber in festen Unterkünften untergebracht. Die Menschen integrieren sich im Kindergarten, in der Schule, in der Berufsschule und nicht zuletzt im örtlichen Helferkreis.

Die Gemeinde Hohenbrunn bittet ihre Hausbesitzer/innen zu prüfen, inwieweit in derzeit leerstehenden privaten Räumlichkeiten Möglichkeiten zur Unterbringung einzelner Asylbewerber bestehen. Für eine umfassende Integration stellen Einzel-/Familienunterkünfte sicher die weitaus bessere Lösung dar gegenüber zentralen Gemeinschaftsunterkünften.

Die Unterbringung der Asylbewerber erfolgt über Mietverhältnisse, die über das Landratsamt abgewickelt werden. Die Höhe des Mietzinses hängt ab von Art, Größe und Ausstattung der Gebäude bzw. Wohnungen.

Wer über geeignete Unterkünfte verfügt, meldet sich bitte direkt beim Landratsamt München:

E-Mail: asylbewerberunterbringung@lra-m.bayern.de

oder

Heidrun Poertzel
Telefon: 089/6221 - 2754
E-Mail: PoertzelH@lra-m.bayern.de

Wir sind da…

und tauchen im Ortsbild Hohenbrunn/Riemerling immer wieder einzeln und auch als Gruppe auf.

Wir sind minderjährige unbegleitete Flüchtlinge aus bisher fünf verschiedenen Ländern und haben unter dem Dach der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Feldkirchen im Haus im Wald/Lore-Malsch-Haus in Riemerling ein neues Zuhause gefunden. In Sozialpädagogischen Wohngruppen sind wir in drei Stockwerken untergebracht.

Für den Gesamtleiter der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Feldkirchen, Herrn Weiss, ist Flüchtlingsarbeit kein neues Thema, denn schon seit Jahrzehnten werden Flüchtlinge in verschiedenen Wohngruppen betreut. Als Kinderheim 1853 gegründet stellt sich die Einrichtung als erfahrener und verlässlicher Partner in vielen verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis dar und hat die Aufgabe, in Riemerling neue Wohngruppen zu gründen mit viel Energie angepackt.

Auch sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angekommen und haben seit November unter der Regie der Bereichsleiterin Anja Gschwender Stück für Stück ihre Arbeit aufgenommen. Die Arbeit dort, das heißt betreuen und beraten, organisieren, erklären, gemeinsam lernen und essen, begleiten und trösten und auch manchmal streiten.

Wie alle anderen Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren sind die 76 Jungs aus den Wohngruppen interessiert an Kontakt zu Gleichaltrigen, fußballbegeistert und neugierig. Einige Kontakte zu verschiedenen Einrichtungen wie TSV, Jugendzentrum und Helferkreis konnten schon geknüpft werden und nach und nach wird die Umgebung erobert. Unser wichtigstes Thema im Moment ist die Sprache. Alle haben Deutsch-Unterricht, einige Jungs gehen in eine Übergangs-Berufsschulklasse oder eine Sprachschule und alle sind sehr an Übungsmöglichkeiten interessiert.

So freuen wir uns über freundliche Ansprache, Interesse und wohlwollende Kommentare, wenn sich die Gelegenheit ergibt.  

Sollten Sie Kontakt aufnehmen wollen, bin ich unter der Mailadresse uzenker@im-muenchen.de zu erreichen.
Ursula Zenker, Koordinatorin für Beschulung und Ehrenamtliche.