Asylsuchende in Grasbrunn

Am 15.02.2016 wurden am Standort Harthausen zwei Wohnungen an das Landratsamt München übergeben. Die Belegung erfolgte mit Familien und maximal 15 Personen. Die anderen Mietparteien im Haus wurden über die Belegung informiert. Der Einzug von insgesamt drei Familien aus Eritrea und Afghanistan erfolgte Mitte März 2016.

Die in der Kfz-Zulassungsstelle durch den Umzug von Familien freigewordenen Unterkünfte werden baldmöglichst vom Landratsamt nachbesetzt.

Für die Glascontainerfläche im Technopark 1 (TP 1) wurden verschiedene Investoren aufgefordert, die Fläche zu überplanen und ein Angebot abzugeben. Sollte sich die Gemeinde ein zeitlich befristetes Investorenmodell vorstellen können, wären unter Umständen auch andere Standorte denkbar (z. B. Standorte, die für eine dauerhafte Wohnbebauung ausscheiden.)

In der Gemeinderatssitzung am 23.02.2016 wurde die Parkplatzfläche im TP 1 zur Verpachtung an das Landratsamt München oder ersatzweise an die Grasbrunner Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG beschlossen. Am 07.03.2016 wurden die diversen Unterkünfte sowie die zeitliche Realisierungsdauer mit der Baugenehmigungsbehörde besprochen. In der KG-Sitzung am 08.03.2016 wurde im Beirat beschlossen, auf der Parkplatzfläche im TP 1 die sechs Familiencontainer für maximal 24 Asylbewerber zu errichten. Derzeit erfolgt die Abstimmung mit der Stabstelle Asyl im Landratsamt München.

Für die Bebauung am Haarer Weg wurde ein Konzept zur Bebauung der Flächen entwickelt. Ziel war es, die Ortsrandbebauung städtebaulich möglichst ansprechend einzubinden, da die Wohnbebauung dauerhaft an dieser Stelle vorgesehen ist. Ein zweiter Baukörper für geförderten Wohnraum wurde in der Planung mit berücksichtigt. Derzeit erfolgen in der Grasbrunner Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG die Abstimmungen zum Konzept.

In einer Pressemitteilung des Landratsamtes wurde mitgeteilt, dass aktuell keine Belegung der Schulturnhalle in Neukeferloh erfolgt, weil die Flüchtlingszahlen zurückgehen und andere Unterkünfte vorzeitig fertiggestellt werden können. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Notfallplan des Landkreises München wieder aktiviert wird, wenn die Situation dies erforderlich macht. Aus diesem Grund wurde im Februar die Turnhalle mit zwei Vertretern des Landratsamtes München besichtigt. Die Verwaltung hat ihre Bedenken (Mischnutzung, 4. Hortgruppe und Schlüsselzuweisung für Außenflächen) im Falle einer Belegung sowohl mündlich als auch schriftlich mitgeteilt. Als Alternative zur Turnhalle wurden auch der TSV Bereich im Untergeschoss des Bürgerhauses und die ehemaligen Feuerwehrräumlichkeiten im Rathaus Neukeferloh besichtigt. Sowohl im Untergeschoss des Bürgerhauses, als auch in der ehemaligen Feuerwehr würden Abweichungen von den Brandschutzanforderungen erforderlich werden. Ob diese erteilt werden können, wird aktuell von der Bauabteilung des Landratsamtes München geprüft.