Helfen und spenden

Aktuell sind die Flüchtlinge mit Kleidung, Spielzeug und allem Weiteren ausreichend versorgt. Weitere Spenden sind derzeit nicht mehr notwendig und können wegen fehlender Lagerkapazitäten auch nicht mehr angenommen werden.

Bitte heben Sie Ihre Sachspenden, wenn möglich, vorerst bei sich auf. Vielen Dank! In den kommenden Monaten werden sicherlich weitere Dinge benötigt werden.

 

Geldspenden

Willkommen sind allerdings weiterhin Geldspenden, mit denen Materialien für Deutschkurse oder benötigte Medikamente finanziert werden.

Diese können unter folgender Kontonummer vorgenommen werden:

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Planegg
Kreissparkasse München
IBAN DE 1170 2501 500 180 452 443
Verwendungszweck: Helferkreis Asyl

Die Gemeinde Gräfelfing bedankt sich für all die Anteilnahme und aktive Unterstützung. Mit Ihren Geldspenden ermöglichen Sie es dem Helferkreis, flexibel auf die wechselnden Bedarfssituationen zu reagieren.

Informationen erhalten Sie auch bei der Würmtal-Insel:

Telefon: 089 / 89 32 97 40
E-Mail: info@wuermtal-insel.de

Integration in den Arbeitsmarkt

Ein "Kulturelles Orientierungspraktikum" kann der erste Schritt in die deutsche Arbeitswelt sein. Wie ticken deutsche Chefs? Welche Regeln gelten in den Betrieben?

Für ausländische Arbeitnehmer, die eine Stelle neu beginnen, sind die Konventionen oft nicht so klar. Hier kann ein kulturelles Orientierungspraktikum helfen, das für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine erste Brücke baut. Das Konzept stammt von der Gräfelfingerin Ute Zima (Zima Projekte), die bereits zahlreiche Praktika erfolgreich vermittelt hat. "Aus Leistungsempfängern Leistungsträger machen", so lautet das Motto des Projekts.

Stiftungsprojekt HRHY - "Wir möchten lokal helfen"

Der Gräfelfinger Unternehmer Marko Maschek initiierte das Stiftungsprojekt HRHY (Help Refugees to help Yourself). Ansatz: Einen wirklichen Zugang zur Gesellschaft erhalte man nur, wenn man sinnvoll beschäftigt sei.

Die Plattform HRHY vermittelt darum anerkannte Flüchtlinge mit festgestellten Fähigkeiten als selbstständige Dienstleister für Alltags- und Familientätigkeiten. Alle Dienstleister können sich auf Deutsch oder zumindest Englisch verständlich machen und haben mindestens einen Hauptschulabschluss. "Manche haben sogar studiert oder in ihrem Heimatland ein Handwerk gelernt", so Marko Maschek.

Das Förderprogramm IQ befasst sich als bundesweites Netzwerk mit wirtschaftlichen Aspekten der Zuwanderung. Es umfasst auch das Förderprogramm Migranet, das auf "Integration durch Qualifizierung" setzt und Unternehmen dabei begleitet, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln.

Integration durch Qualifizierung

Das Förderprogramm hilft Flüchtlingen auch bei der Anerkennung ihrer Berufsqualifikation oder bietet Workshops an, um Handwerk und Migranten zusammenzubringen. Viele Angebote sind für die Unternehmen kostenfrei zu nutzen. Grundlage ist die individuelle Standortbestimmung des jeweiligen Zuwanderers mit der Frage "Was kann ich?". Ein Kompetenzfeststellungsprogramm hilft dabei, ebenso Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung.

"Wir bringen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen" - Jobs4refugees.

Seit September 2015 unterstützt die Initiative Jobs4Refugees Flüchtlinge bei der Suche nach einem Arbeitsplatz in Berlin und München. Sie tritt dafür mit Arbeitgebern in Kontakt und hilft ihnen, passende Kandidaten für ihr Unternehmen zu finden. Sobald ein Flüchtling vermittelt werden konnte, kümmert sich Jobs4Refugees um die Arbeitserlaubnis und sorgt für eine effektive Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Erfahren Sie mehr