Unterbringung von Asylbewerbern in Feldkirchen

Bei uns in Feldkirchen sind derzeit 12 Asylbewerber untergebracht  – davon elf in Wohngemeinschaften im Dachgeschoss des VHS Gebäudes, ein Asylbewerber mit Anerkennung in seiner eigenen Wohnung. Hinzu kommen 13 unbegleitete Jugendliche, die bei uns in die Schule gehen. Aktuell (Stand: Juni 2016) ist die Gemeinde Feldkirchen mit 126 unterzubringenden Asylbewerbern beim Landkreis hinterlegt.  

Auf dem gemeindlichen Grundstück an der Emeranstraße / Bodmerstraße ist die Errichtung einer Unterkunft für 50 bis 75 Asylbewerber in Modulbauweise geplant. Die europaweite Ausschreibung durchs Landratsamt fand im Herbst 2015 statt. Derzeit wird auf die Freigabe der Regierung von Oberbayern gewartet, so dass der Zuschlag für die Bebauung des Grundstückes erteilt werden kann (Stand Juni 2016).

Die Innere Mission plant, eine Flüchtlingsunterkunft für ca. 200 Asylbewerber nahe der Wendelsteinstraße zu errichten. Das Landratsamt geht auf Basis des Mietangebotes der Inneren Mission in die weitere Planung.  

Zudem hat eine Privatperson dem Landratsamt das Grundstück Flurnr. 520/4 und 520/5 angeboten. Nach der bereits erfolgten bauplanungsrechtlichen Überprüfung hat ein Investor mit den Planungen begonnen.

Mehrzweckhalle wird derzeit nicht zur Flüchtlingsunterkunft

Die Mehrzweckhalle in der Richthofenstraße ist derzeit nicht als Asylunterkunft vorgesehen – unsere Bemühungen waren also erfolgreich. Diese Zusage erhielt Erster Bürgermeister van der Weck Anfang Februar 2016 von Landrat Christoph Göbel. Natürlich ist die "Entwarnung" immer unter dem Vorbehalt, dass sich die Zahl der Flüchtlinge nicht wieder erhöht.  

Die Gemeinde Feldkirchen bittet ihre Hausbesitzer/innen weiterhin zu prüfen, inwieweit in derzeit leerstehenden privaten Räumlichkeiten Möglichkeiten zur Unterbringung einzelner Asylbewerber bestehen. Für eine umfassende Integration stellen Einzel-/Familienunterkünfte sicher die weitaus bessere Lösung dar gegenüber zentralen Gemeinschaftsunterkünften.

Die Unterbringung der Asylbewerber erfolgt über Mietverhältnisse, die über das Landratsamt abgewickelt werden. Die Höhe des Mietzinses hängt ab von Art, Größe und Ausstattung der Gebäude bzw. Wohnungen.