Traglufthalle Wörnbrunn wird der Öffentlichkeit vorgestellt

Besichtigung des Innenraums aufgrund der kurzfristigen Belegung leider nicht möglich – Infostand vor der Halle

Die ursprünglich für den morgigen Mittwoch geplante Besichtigung der Traglufthalle in Wörnbrunn (Gemeinde Grünwald) kann nicht in der angekündigten Form stattfinden. Aufgrund eines Defekts der Heizungsanlage in der Traglufthalle der Nachbargemeinde Neubiberg mussten die dort untergebrachten Asylbewerber in die noch nicht in Betrieb genommene Halle Wörnbrunn umziehen. Eine Besichtigung der Wörnbrunner Halle von Innen ist deshalb leider nicht möglich. An einem Infostand können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger morgen dennoch über die Notunterbringung informieren.

Grünwalds 1. Bürgermeister Jan Neusiedl, Mitarbeiter der Gemeinde Grünwald und des Landratsamts stehen morgen zwischen 17:30 Uhr und 19:30 Uhr vor der Traglufthalle als Ansprechpartner zur Verfügung und beantworten offene Fragen.

Neubiberger Traglufthallen-Bewohner nächtigen in Wörnbrunn

Aufgrund eines gasartigen Geruchs wurde die Traglufthalle Neubiberg am Montagabend gegen 21:30 Uhr vorsorglich evakuiert. Die rund 240 Asylbewerber verbrachten die Nacht in Wörnbrunn. Die Halle kann erst dann wieder bezogen werden, wenn alle Schäden behoben sind. Neben leichten Beschädigungen an Lampen und Elektrik, wurde die Isolierungsfolie in Mitleidenschaft gezogen und muss ausgetauscht werden.

Reibungsloser Ablauf

Die Evakuierung verlief sehr ruhig und reibungslos. Kurz nach Bemerken des Gasgeruchs, entschlossen sich Sicherheitsdienst, Feuerwehr und Polizei, die Menschen vorsorglich in Sicherheit zu bringen. Hierzu wurden die Schleusentüren planmäßig über längere Zeiten geöffnet, sodass die Personen die Halle so schnell als möglich verlassen konnten. Durch den dabei entstehenden Druckabfall, senkte sich die Decke bis auf die dafür vorgesehene Tragkonstruktion ab. Bereits in der Nacht war die Halle allerdings schon wieder voll aufgeblasen.

Dass der Umzug so reibungslos erfolgte, ist vor allem den zahlreichen Einsatzkräften zu verdanken. Im Einsatz waren 73 Mitglieder der Feuerwehren von Neubiberg, Unterbiberg, Hohenbrunn, Grasbrunn, Oberbiberg, Ottobrunn, Putzbrunn, Taufkirchen und Unterhaching, außerdem 42 Einsatzkräfte von BRK und Johanniter sowie Vertreter von Polizei, Gemeindeverwaltung, Kreisbrandinspektion und Techniker der Herstellerfirma Paranet.

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