Standorte für Wohnen in dezentralen Unterkünften in Oberhaching

Eine kurzfristige Änderung der weltpolitischen Lage ist weiterhin nicht in Sicht, und so wird der Flüchtlingsstrom aus den zahlreichen Krisengebieten der Erde weiter anhalten. Nach den Prognosen der Regierung von Oberbayern muss der Landkreis München bis Ende dieses Jahres rund 9.000 Asylbewerber aufnehmen.

Für Oberhaching bedeutet dies voraussichtlich eine Zahl von 349 unterzubringenden Menschen.Landkreis und Kommunen müssen deshalb ihre Anstrengungen beibehalten, um weitere Kapazitäten zur Unterbringung von Asylbewerbern zu schaffen. Dazu sind die notwendigen Planungen und Bauvorhaben voranzutreiben und die angestrebte zeitnahe Ablösung der Notunterkünfte durch langfristige Unterbringungsmöglichkeiten zu realisieren.

Um die Errichtung der erforderlichen Wohnunterkünfte zu ermöglichen, hat der Gemeinderat bereits im Herbst in öffentlicher Sitzung gemeindliche Grundstücke, die für den Bau weiterer Unterkünfte angeboten werden können, erörtert und beschlossen. Das Ziel ist, möglichst überschaubare Wohneinheiten für jeweils 36 Personen an mehreren Standorten in der Gemeinde zu schaffen, um so auch die Integration der Asylbewerber zu erleichtern.

Auf vier Flächen im Eigentum der Gemeinde werden durch einen privaten Investor Wohnunterkünfte errichtet, die dann vom Investor dem Landratsamt für einen Zeitraum von 10 Jahren vermietet werden. Die Bauarbeiten werden in den nächsten Wochen beginnen und, sofern alles planmäßig verläuft, bis Ende Juli abgeschlossen sein.

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