Neue Familienunterkunft in Unterschleißheim

Rund 250 Plätze bietet die neue Asylbewerberunterkunft, die in einer Gewerbeimmobilie an der Siemensstraße 1 errichtet wurde. Am gestrigen Montag wurde die Unterkunft der Öffentlichkeit vorgestellt. Schon Ende April sollen die ersten Asylbewerber – ausschließlich Familien – einziehen.


Obwohl es bereits die zweite Eröffnung einer Unterkunft in Unterschleißheim innerhalb von zwei Wochen war, folgten mehr als 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung von Landratsamt und Stadt und nahmen die neuen Wohnräume in Augenschein. Viel Positives war dabei über die hellen und freundlichen Schlafräume zu hören, die überwiegend in den Farben Türkis und Weiß gehalten sind. Und auch die schlicht aber ansprechend gestalteten Sanitäranlagen konnten die Besucher überzeugen.

Obwohl es bereits die zweite Eröffnung einer Unterkunft in Unterschleißheim innerhalb von zwei Wochen war, folgten mehr als 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung von Landratsamt und Stadt und nahmen die neuen Wohnräume in Augenschein. Viel Positives war dabei über die hellen und freundlichen Schlafräume zu hören, die überwiegend in den Farben Türkis und Weiß gehalten sind. Und auch die schlicht aber ansprechend gestalteten Sanitäranlagen konnten die Besucher überzeugen.

Zunächst nur Familien

Unterschleißheims Erster Bürgermeister Christoph Böck sah die Eröffnung der zweiten Unterkunft innerhalb kurzer Zeit als Beleg, dass Unterschleißheim seiner gesellschaftlichen Verpflichtung nachkomme. Die langfristige Unterbringung sei eine Premiere für die Stadt, die auch neue Herausforderungen mit sich bringe, wie etwa die Aufnahme schulpflichtiger Kinder an den örtlichen Bildungseinrichtungen. Davon wird es schon bald einige in der Siemensstraße geben. Im ersten Schritt werden ausschließlich Familien in die neue Unterkunft einziehen.

Die 146 Personen aus dem Irak, aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine halten sich bereits seit längerem im Landkreis auf. Derzeit sind sie noch in den Traglufthallen in Taufkirchen und Haar untergebracht.

Wie in allen Unterkünften, die der Landkreis zur vorübergehenden Unterbringung von Asylbewerbern errichtet, wird es auch an der Siemensstraße eine Objektbetreuung sowie eine Sozialbetreuung geben.

 

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