08.02.2016

Gemeinde beschließt zwei neue Standorte für Asylunterkünfte

Der Gemeinderat hat zwei Grundstücke für die Errichtung weiterer Asylbewerberunterkünfte freigegeben – an der Georgenstraße und am Bahnhof Planegg.

Nach den neuesten Prognosen aus dem Landratsamt München entfällt auf die Gemeinde Planegg eine Aufnahmequote von ca. 400 Flüchtlingen bis Ende 2016. Über die bisher beschlossenen Asylbewerberunterkünfte in der Fürstenrieder Straße und an der Bunsenstraße hinaus ist demnach der Bau weiterer Unterkünfte unumgänglich.  

Schwierige Standortsuche In der Gemeinderatssitzung am 28.01.2016 stellte Bürgermeister Heinrich Hofmann im Detail vor, was die Prüfung der sog. Positivliste mit sieben Standorten, die im Juli letzten Jahres beschlossen worden war, ergeben hat. Nach eingehenden Gesprächen mit den Eigentümern und einer Prüfung durch das Bauamt kann festgestellt werden, dass kein Grundstück tatsächlich für eine Bebauung mit einer Asylbewerberunterkunft in absehbarer Zeit in Frage kommt. 

Die Max-Planck-Gesellschaft hat eine Fläche an der Strasse "Am Klopferspitz" in Martinsried angeboten, die zum Jahresende 2016 bebaut werden könnte. Das Grundstück liegt hinter der Fernwärmeübergangsstation der SWM und ist derzeit mit einer Hecke eingezäunt. Eine Detailplanung liegt für dieses Grundstück derzeit noch nicht vor. 

Die Gemeinde war also in den letzten Wochen und Monaten gewzungen, sich auf die Suche nach geeigneten Flächen in Planegg zu machen.  Neuer Standort: Georgenstraße An der Georgenstraße zur Ortsgrenze nach Gräfelfing befindet sich ein Grünstreifen entlang der Würm, der für die Bebauung geeignet ist. Hier sollen vier Doppelhäuser für 120 Asylbewerber errichtet werden.