Integration bedeutet fördern und fordern


Wer dauerhaft in unserem Land bleibt, weil sein Asylantrag positiv beschieden wird, hat die Aufgabe, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dies ist zum einen eine Bringschuld für den Neubürger, zum anderen fördern wir diese Integration in Deutschland durch vielfältige Integrationsmaßnahmen.

Integration erfordert langfristig vor allem zweierlei: Begegnung und Lernen. Begegnung unserer neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Nachbarn, Freunden und Arbeitskollegen, beim Sport, bei gemeinsamen Unternehmungen…

Und Erlernen all dessen, was in Deutschland Grundlage unseres Zusammenlebens ist: die deutsche Sprache, unser Grundgesetz, die Regeln unseres Zusammenlebens, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Rechte und Pflichten in unserem Land.

Funktionierendes Miteinander


Begegnung und Lernen fußen auf ein Miteinander. Jeder von uns kann dazu in seinem Umfeld einen Beitrag leisten.

Was zu dieser langfristigen Integration im Landkreis München erforderlich ist, ist heute bereits auf dem Weg, und vieles werden wir dazu in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Helferkreisen, den Bürgerinnen und Bürgern noch auf den Weg bringen.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen ist dafür eine wesentliche Basis. Eine der besten Formen der Integration findet über berufliche Beschäftigung statt.

Diese ermöglicht den neu zu uns kommenden und bei uns bleibenden Menschen, langfristig für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen.

Auf diesem Gebiet hat der Landkreis München bereits zahlreiche Initiativen gestartet, zum Teil mit der IHK, dem Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“ u.a.