... in Deutschland, in Oberbayern, im Landkreis München.


Ein Ausländer, der keine Einreisepapiere hat, kann an der Grenze um Asyl nachsuchen: Dafür meldet er / sie* sich umgehend bei einer Aufnahmeeinrichtung, bei der Ausländerbehörde oder bei der Polizei vor Ort.

Der Asylsuchende wird dann in eine Erstaufnahme-Einrichtung geschickt. Dort wird er registriert und kurz über seine Fluchtgründe befragt.

Er erhält eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung, mit der er in Deutschland bleiben kann, bis über seinen Antrag entschieden ist.

Der Asylsuchende wird dabei auch von einem Arzt medizinisch untersucht. In der Erstaufnahmeeinrichtung wird er zudem durch die Regierung von Oberbayern befragt – im Rahmen der sogenannten „Erstbefragung“ bzw. des „Einzelinterviews“.

Dies ist noch kein Asylantrag – den stellen Asylsuchende ausschließlich beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das in allen Erstaufnahme-Einrichtungen jeweils eine Außenstelle hat.   

*Mit „Asylsuchende / er“ sind durchgehend Männer und Frauen gemeint.